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In „Skyscraper“ muss Dwayne „The Rock“ Johnson ganz hoch hinaus

Hollywood liebt Hochhäuser. Insbesondere das Genre des Actionfilms setzt immer wieder auf Wolkenkratzer als Schauplatz. Davon künden Kinowerke wie „Flammendes Inferno“ mit Steve McQueen, „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ mit Tom Cruise oder „Stirb langsam“ mit Bruce Willis. Diesmal ist es der auch als „The Rock“ bekannte Dwayne Johnson, der seine Frau und seine zwei Kinder aus einem brennenden „Skyscraper“ retten muss. Hauptdarsteller Johnson hat den 125 Millionen US-Dollar teuren 3-D-Film auch mitproduziert.

Zehn Jahre liegt der Einsatz zurück, bei dem Will Sawyer (Johnson) als Polizist einen schweren Fehler beging und seinen linken Unterschenkel einbüßte. Seitdem hat der ehemalige FBI-Mann keine Waffe mehr angerührt. Stattdessen hat er nun einen neuen Job als Sicherheits-Experte. In dieser Funktion hat er sich auch des höchsten Gebäudes der Welt angenommen: Das Hongkonger „Pearl“ soll dreimal so viele Meter zählen wie das Empire State Building – und steht, wie es sich gehört, schon bald in Flammen.

Nach gemächlichem Auftakt lässt „The Rock“ Johnson es ordentlich krachen. „Skyscraper“ ist insofern ein typischer Action-Film, als er weniger mit einer glaubwürdigen oder etwa ausgeklügelten Geschichte, stattdessen mit imposanten Schauwerten aufwartet. Nicht immer kann man ob all der hanebüchenen, teils albernen Action-Ideen ein Lachen unterdrücken. Auf jeden Fall aber ist dieser über weite Strecken sinnfreie und doch unterhaltende Blockbuster nichts für Kinogänger mit Höhenangst.

„Skyscraper“ USA 2018, 104 Min., ab 12 J.,
R: Rawson Marshall Thurber, D: Dwayne Johnson, Neve Campbell, Chin Han, täglich im Cinemaxx Dammtor/Harburg/Wandsbek, Hansa, UCI Mundsburg/Othmarschen Park/Wandsbek; Internet:http://upig.de/micro/skyscraper