Cambridge

Forscher untersuchen den „Plopp“

Cambridge. Tropft Wasser in einen Eimer, hört man ein „Plopp“. Doch wie entsteht dieses Geräusch eigentlich? Eine Gruppe von Forschern in England wollte es herausfinden. Dazu ließen sie Wasser in ein Gefäß tropfen. Spezielle Kameras filmten diese Bewegung, Mi­krofone nahmen den Ton davon auf. In Zeitlupe sahen sie: Ist der Tropfen noch in der Luft, ist die Wasseroberfläche glatt. Fällt der Tropfen auf die Fläche, drückt er zuerst eine Delle hinein. Dabei entdeckten die Forscher auch, dass in der eingedellten Wasseroberfläche eine winzige Luftblase entsteht. Durch die Mikrofone konnten sie hören, dass die Luftblase hin- und herschwingt. Dadurch entstehe das typische „Plopp“-Geräusch. Gegen den „Plopp“ könne man auch etwas machen: Spülmittel in den Eimer. Dieses Experiment hätte bestimmt auch den Helden der TV-Serie „Big Bang Theory“ gefallen.

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