rissen/Wedel

Klövensteen-Verein weist Kritik am Masterplan zurück

rissen/Wedel. Für den Förderverein Klövensteen ist die Kritik der Initiative „Klövensteensollleben“ am Masterplan für die Umgestaltung des Wildgeheges nicht nachvollziehbar. „Seit einigen Wochen sitzen die betroffenen Gruppen gemeinsam am runden Tisch des Bürgervereins Rissen“, so Jens Sturzenbecher vom Förderverein, der unter anderem von den Lions Clubs Elbufer und Klövensteen sowie dem Rotary Club Wedel unterstützt wird. „Was wir brauchen ist eine konstruktive Diskussion, keine
Panikmache“, so Stürzenbecher.

Wie berichtet kritisiert die neu gegründete Initiative den Inhalt des Masterplans unter anderem als überdimensioniert und nicht transparent. Sturzenbecher hält dagegen: „Der vorliegende Masterplan beschreibt nicht konkrete Planungen. Er stellt eine Sammlung von fachlich fundierten Ideen dar und soll alle Akteure, darunter Anwohner, Naturschutzverbände, Bezirksamt, an eine gemeinsame Diskussion heranführen.“ Ziel sei es, Kindern und Jugendlichen die Natur nahezubringen. „Einen Eventpark wird es nicht geben“, so Sturzenbecher, „und der Klövensteen wird seinen bisherigen Charakter behalten.“ Im Herbst werde es zudem eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung dazu geben, bei der alle Bürger umfassend informiert werden.

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