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Mahlers Zyklus mit zwei Solisten

Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde“ gilt bis heute als ein bahnbrechender Zyklus von Orchesterliedern, der mit rätselhaften Texten düstere Stimmung erzeugt – von Wandel bis Vergänglichkeit. Beim 8. Symphoniekonzert singen am 15. April zwei international gefragte Solisten, die unter dem verstorbenen Chefdirigenten Sir Jeffrey Tate Gäste der Symphoniker Hamburg waren: Jennifer Johnston und Brenden Gunnell.

Die Mezzosopranistin, schon an der Mailänder Scala, an der Bayerischen Staatsoper oder beim Festival in Aix-en-Provence erfolgreich, sang im Januar 2017 Elgars „Sea Pictures“. Heldentenor Gunnell, im Vorjahr in „Oberon“ bei den Münchner Opernfestspielen und auch in Rom gefeiert, hatte 2016 in Hamburg in Bernsteins „Candide“ überzeugt. Außer „Das Lied von der Erde“ steht diesmal in der Laeiszhalle Mahlers Symphonie Nr. 10 an. Die Leitung hat der Erste Gastdirigent der Symphoniker, Ion Marin.

8. Symphoniekonzert: Gustav Mahler So 15.4., 19.00, Laeiszhalle (U Gänsemarkt), Joh.-Brahms-Platz, Karten zu 9,- bis 49,- (zzgl. Geb.) im Vvk.

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