Wissenschaft

Zuckerberg verspricht mehr Schutz für Nutzer

Reaktionen Parlamente und Regierungen von Washington über London bis Berlin schäumen, an der Börse verliert das Unternehmen weiter massiv an Wert: Die Entschuldigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Datenskandal rund um das britische Unternehmen Cambridge Analytica hielt die Talfahrt des weltgrößten Online-Netzwerks nicht auf.

Ankündigung Mark Zuckerberg zeigte sich reumütig. Facebook will Tausende Apps rückwirkend dahingehend überprüfen, ob diese Programme auf detaillierte Informationen von Nutzern und deren Freunden zugegriffen haben. Die Betroffenen würden in jedem Einzelfall informiert. In Zukunft würden firmenfremde Entwickler von Apps zudem nur noch limitierten Zugriff auf persönliche Daten von Facebook-Nutzern bekommen.

Schutz Facebook-Nutzer können sich einen Überblick über genutzte Apps verschaffen – und darüber, welche Daten die Apps aus dem eigenen Facebook-Profil ziehen. Dazu genügt ein Klick in die Einstellungen und hier auf den Unterpunkt „Apps“. Nutzer der Smartphone-App schauen in die „Kontoeinstellungen“ und hier unter „Apps“. Hier sind Facebook-Apps gelistet, bei denen Nutzer aktiv angemeldet sind. Hier lässt sich auch die komplette App-Plattform für das eigene Profil deaktivieren. Wer sich für diesen Schritt entscheidet, kann künftig keine Facebook-Spiele oder andere kleinere Programme mehr nutzen. Im Gegenzug können keine Informationen ausgelesen werden.