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Kino im Blut

Die Berlinale ist für Maria Köpf, Chefin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, immer eine intensive Zeit. Für die Allgäuerin ist es eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte. In Berlin hat sie das Programmkino Sputnik geleitet und als Produzentin gearbeitet. Sie hat zwei Filme des diesjährigen Jury-Präsidenten der Berlinale, Tom Tykwer, produziert. Weniger bekannt ist, dass sie nicht nur das Kino, sondern auch Benzin im Blut hat. Die 55-Jährige besitzt zwei Motorräder, eine Moto Guzzi 850 T3 und eine Triumph Bonneville.

„Seit ich den Führerschein habe, bin ich immer Motorrad gefahren. Das ist kein Hobby, das ist eine Leidenschaft“, sagt sie. In ihrem Familienbesitz gibt es Fotos von den Landungsbrücken aus den 50er-Jahren. Köpfs Vater war damals mit dem Motorrad vom Allgäu nach Hamburg gefahren. Seine Tochter, die gern in den Alpen und in Portugal Urlaub macht, hat ihr eigenes Rezept gegen Berlinale-Belastungen: „Gar nicht erst in Stress bringen lassen und Partys nur in ganz kleinen Dosen.“

Seite 16 Bericht zur Berlinale