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Musikalische amerikanische Vielfalt

Auch wenn momentan andere Töne über den Großen Teich kommen, die stilistische Vielfalt und Qualität jener Musik, die US-amerikanische Komponisten im 20. Jahrhundert schreiben, ist enorm. Und hierzulande oft noch eher unbekannt. Die Symphoniker nutzen den Anlass des 100. Geburtstags von Leonard Bernstein, um rund um einen seiner Hits am 21.1. ein interessantes Programm mit amerikanischem Akzent anzubieten.

Die populären „Symphonic Dances“ aus der noch populäreren „West Side Story“ sind Abschluss des Konzerts, das der Norweger Eivind Gullberg Jensen dirigiert. Den Auftakt macht eine Rarität des Briten Benjamin Britten: die „American Overture“, die er für das Cleveland Orchestra schrieb. Nach dem Violinkonzert des in Moskau geborenen Geigers Julius Conus folgt Samuel Barbers „Adagio For Strings“, seine Bearbeitung eines eigenen Streichquartettsatzes, die schnell zu Barbers bekanntestem Stück wurde.

„Dreams Of America“ So 21.1., 19.00, Laeiszhalle, Großer Saal (U Gänsemarkt), Johannes-Brahms-Platz, Karten zu 9,90 bis 53,90 im Vvk.

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