Stade

Mann schläft in Gleisbett – Zug stoppt

Stade. Das hätte schiefgehen können. Im niedersächsischen Stade hatte sich am frühen Sonnabendmorgen ein 20 Jahre alter Mann im Alkoholrausch zum Schlafen auf die Bahnhofsgleise gelegt. Sein Glück: Der Lokführer einer anfahrenden Bahn bremste gerade noch rechtzeitig und kam fünf Meter vor dem Schlafenden zum Stehen. Der Metronom-Zug war in Richtung Cuxhaven abgefahren, als der 29-jährige Zugführer meinte, einen großen Müllsack im Gleis zu sehen. Durch die geringe Geschwindigkeit von etwa 15 Stundenkilometern konnte die Bahn stoppen. Der 20-Jährige blieb unverletzt. Umgehend weckte der Lokführer den jungen Mann und nahm ihn mit in den Zug, bis die Polizei eintraf. Ein Test ergab einen Alkoholwert von 1,6 Promille. Der Mann gab an, mit einem Freund in Stade gefeiert zu haben. Wie und warum er auf die Gleise gekommen war, konnte er nicht erklären.