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Acht Buslinien führen Sie durch die Nacht

Lesedauer: 3 Minuten

Kostenloser Shuttleservice zu allen Veranstaltungen

Der Jungfernstieg ist Ausgangs- und Treffpunkt für alle Besucher, die per Bus zu den Veranstaltungsorten fahren möchten. Sechs der insgesamt acht Buslinien (411 bis 414 sowie 417 und 420) starten und enden an der Binnenalster. Die beiden Buslinien 418 und 419 fahren vom S-Bahnhof Bergedorf los (siehe Karte). Zu erkennen sind die Busse an der Leuchtschrift „Nacht des Wissens“ und der Liniennummer. Die Benutzung der Busse ist, wie die gesamte Nacht des Wissens, kostenlos. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, benötigt eine gültige Fahrkarte.

Die Busse bringen Sie zwischen 16.30 und 0.30 Uhr im 15- bis 20-Minuten-Takt durch die Stadt. Wer die Hochschulen oder Forschungseinrichtungen zu Fuß oder per Fahrrad erreichen kann, erspart sich sicherlich Wartezeiten an den Haltestellen – und bleibt in Bewegung.


Hochschulen informieren
über Studienangebote

Um 17 Uhr eröffnet die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank offiziell die Nacht des Wissens auf dem Jungfernstieg. Dann läuft dort bereits seit fünf Stunden ein Warm-up-Programm. Am Stand des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (Desy) erfahren Sie, wie eine Plasmakugel funktioniert. Die Hamburger Fernhochschule (HFH) präsentiert sich nicht nur im Zelt sondern auch auf dem Solarschiff „Alstersonne“. Der „Faszination Technik Klub“, der 2011 im Rahmen des Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ für seine Jugendarbeit ausgezeichnet worden ist, informiert über seine vielseitigen und umfangreichen Angebote für Kinder und Jugendliche.

Außerdem präsentieren sich hier die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, die Fachhochschule Wedel, das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (SIT), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG), die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule Wismar samt ihrem Fernstudienangebot WINGS sowie die Nordakademie.


Für Essen und Trinken ist an den
Veranstaltungsorten gesorgt

Mit dabei sind auch die Moderatoren von „Plietsch“, der Wissenschaftssendung im NDR Fernsehen. Ob Alltagsphänomene oder Spitzenforschung – „Plietsch“ erklärt es. Testen Sie die Unfallmaschine, probieren Sie Stickstoff-Eis oder erleben Sie eine Staubexplosion. Das Programm wird dieses Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit der Hörfunkredaktion des Wissenschaftsmagazins „Logo“ von NDR Info gestaltet.

Bei 58 Orten von der Akademie der Polizei in Hamburgs Norden über die Helmut-Schmidt-Universität im Osten, die Technische Universität Hamburg-Harburg im Süden bis zum Desy-Zentrum und Bahrenfeld-Campus im Westen der Stadt ist eine gute Programmplanung die halbe Miete. Die Website www.nachtdeswissens.de listet alle 1000 Veranstaltungen und informiert auch über kurzfristige Änderungen. Im Menü „Meine Nacht“ kann sich jeder sein persönliches Programm in einer Liste zusammenstellen, herunterladen, ausdrucken oder auch per E-Mail oder als Schnappschuss-Link mit Familien und Freunden teilen. Auf Facebook, Instagram (ndw_hh) und Twitter (#ndwhh17) posten die Veranstalter die ganze Nacht lang.

Für Essen und Trinken ist an den Veranstaltungsorten gesorgt, allerdings gilt auch hier: vorher informieren, wer wo was anbietet.

( ang )