Hamburg

Sturmbilanz: Viele Schäden, weil es aus „falscher Richtung“ blies?

Hamburg. Eine Woche nach dem Sturm „Xavier“ ziehen sich die Aufräumarbeiten in die Länge. Hunderte Bäume wurden in Hamburg entwurzelt. Bis zur Beseitigung aller Schäden sollen noch zwei Wochen vergehen.

Warum „Xavier“ einen so großen Schaden anrichtete, erklärt Michel Quermann, Forstexperte bei der Wirtschaftsbehörde, so: „Der Wind kam aus der ,falschen Richtung‘, aus Nordnordost.“ Die Hamburger Bäume seien mit ihrem Wurzelwerk auf den üblichen Westwind ausgerichtet. Meteorologen verweisen dagegen auf einen „Windsprung“ und auf das dichte Laub, das eine große Angriffsfläche geboten habe.

Wegen „Xavier“ hat gestern auch – eine Woche früher als sonst – die jährliche Laubbeseitigung auf den Straßen begonnen. 400 Mitarbeiter der Stadtreinigung fegen bis zu 15.000 Tonnen Laub der rund 250.000 Hamburger Straßenbäume zusammen.

Seite 11 Das große Aufräumen