Wissenschaft

Risiko Blutverdünnung

Prophylaxe Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) setzt sich unter anderem für die Förderung der Thromboseforschung ein. „Entwicklungspotenzial gibt es zum Beispiel in der Prophylaxe von Thrombosen, etwa nach einer Operation“, sagt GTH-Vorstandsmitglied Professor Andreas Tiede.

Medikamente Studien hätten gezeigt, dass die heute üblichen Blutverdünnungsmittel das Thrombose-Risiko nur um etwas mehr als die Hälfte reduzieren. „Wir können aber die Blutverdünnung nicht einfach höher dosieren, denn in diesem Fall steigt das Risiko von gefährlichen Nachblutungen, zum Beispiel an der Operationswunde.“ Daher versuche man neue Blutverdünnungsmittel zu entwickeln, die das Blutungsrisiko nicht zwangsläufig erhöhen.