Hamburg

Unternehmer fühlen sich von Kammer-Rebellen verunglimpft

Hamburg. Kurz vor Beginn der Wahl zum Plenum der Handelskammer wird der Wahlkampf immer hitziger. Nun werfen sich die Konkurrenten vor, gegen Fairness-Regeln und Gesetze zu verstoßen – und bekannte Unternehmer fühlen sich instrumentalisiert. So haben sich jetzt neun Persönlichkeiten aus der Wirtschaft in einer Erklärung dagegen verwahrt, dass die Kammer­rebellen von „Die Kammer sind WIR!“ ein Foto für ihren Wahlkampf nutzen, auf dem sie bei der „Hamburger Morgensprache“ in historischen Roben zu sehen sind. Darunter heißt es im WIR!-Faltblatt: „Sieht wie Mittelalter aus, ist aber die Handelskammer im 21. Jahrhundert.“ Die Unternehmer, unter ihnen Michael Otto, werfen WIR! Populismus und Verunglimpfung vor. Die Rebellen behaupten derweil, die Kammer habe die Traditionalisten von „Vorfahrt für Hamburg“ illegal mit vertraulichen Daten versorgt.

Seite 12 Der Wahlkampf wird schmutzig