Leipzig

Flugzeugabsturz von Unister-Chef bleibt rätselhaft

Leipzig. Am Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges mit Unister-Chef Thomas Wagner an Bord in Slowenien haben Mitarbeiter des Internetkonzerns mit einer Trauerminute der Opfer gedacht. Der Betrieb laufe planmäßig weiter, so schnell wie möglich soll über die Nachfolge des Geschäftsführers Thomas Wagner entschieden werden. Das Flugzeug mit Wagner war am Donnerstag auf dem Weg von Venedig nach Leipzig abgestürzt. Neben Wagner starben drei weitere Männer. Darunter auch ein weiterer Unister-Gründer, Oliver Schilling. Meldungen über eine größere Geldsumme an Bord wollte die Polizei nicht kommentieren. Das Flugzeug, eine in den USA registrierte Piper 32, war etwa eine halbe Stunde nach dem Start bei Predmeja im Osten Sloweniens in Schlingern geraten. Es soll Probleme mit Vereisung gegeben haben. Die Maschine raste im gebirgigen Gelände in einen Wald und brannte aus. Das Flugzeugwrack soll in einem Hangar des Flughafens Brnik bei Ljubljana untersucht werden. Die Analyse zur Unfallursache soll mindestens zehn Tage dauern. Deutsche Ermittler unterstützen die slowenische Polizei.