Hagenbeck

Wie soll das Elefantenbaby heißen? Stimmen Sie ab!

Jetzt sind die Hamburger gefragt: Stimmen Sie über den Namen des kleinen Elefanten in Hagenbecks Tierpark ab. Umfrage und Video hier.

Stellingen. Was für eine Resonanz! 1500 Namensvorschläge haben das Hamburger Abendblatt in der vergangenen Woche für Hagenbecks jüngstes Elefantenbaby erreicht. Die Auswahl für den jüngsten Spross bei den Asiatischen Elefanten ist dementsprechend groß. Da es bei Hagenbeck Tradition ist, den Tieren möglichst Namen aus den Herkunftsländern zu geben, konnten die durchaus zahlreich eingegangenen Wünsche David (Bowie), Helmut (Schmidt) oder Lemmy (Kilmister) leider nicht berücksichtigt werden. Gesucht waren vorzugsweise Namen asiatischen Ursprungs.

Nach einem langen Abwägungsprozess haben die Elefantenpfleger des Tierparks aus allen Einsendungen zehn Vorschläge herausgesucht, die noch nicht im Zuchtbuch vertreten waren und nun in die endgültige Abstimmung hier gehen.

In der Finalrunde sind Kumbah (Bedeutung: Wassermann), Bailan (nach der thailändischen Insel Koh Chang, der „Elefanteninsel“), Kumar (Prinz), Mengapung (Schwimmer), Sanum (Badewasser), Rangan (der Lebensfrohe), Kanja (der am Wasser geborene), Bodhie (Erleuchtung, Erwachen), Kunjar (der im Dschungel lebende) und Ashok (ohne Sorge).

Abstimmung über das Elefantenbaby bei Hagenbeck

Abstimmungsende ist Donnerstag, 28. Januar, 12 Uhr. Am Freitag wird der erwählte Name im Beisein der Person, die ihn laut Maileingang zuerst vorgeschlagen hat, im Elefantenhaus veröffentlicht. Der Gewinn ist eine Jahreskarte.

Und nun noch die Neuigkeiten aus der Kinderstube: Gute zehn Kilogramm hat Hagenbecks jüngster Elefantennachwuchs in der vergangenen Woche zugenommen. Der kleine, am 11. Januar geborene Bulle bringt jetzt stolze 111 Kilogramm auf die Waage, was bei 95 Zentimeter Körperhöhe ein ganz beachtliches Gewicht zu sein scheint.

„Es ist alles schick“, fasst Elefantenpfleger Thorsten Köhrmann zusammen. Der Babyfant trinke gut und sei vergnügt. Sein einziges Pech: Er sei bei nahezu anhaltendem Frost geboren worden, weshalb ihm bislang noch kein Freiluftaufenthalt vergönnt war. Aber den Geburtstermin habe sich das erste Kind von Mutterkuh Kandy eben nicht aussuchen können. Spätestens im März soll es nach draußen gehen.


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