Stockholm

Friedensnobelpreis geht an Tunesiens Demokraten

Stockholm. Überraschung beim Friedensnobelpreis: Die Auszeichnung ging an keinen der Favoriten, sondern an das tunesische „Quartett für den nationalen Dialog“ aus vier Verbänden, das in dem nordafrikanischen Land die Demokratisierung vorangebracht hat: den Gewerkschaftsverband (UGTT), den Arbeitgeberverband (UTICA), die Menschenrechtsliga (LTDH) und die Anwaltskammer. Damit soll der Demokratisierungsprozess unterstützt werden. Tunesien gilt trotz Rückschläge als Musterland des Arabischen Frühlings.

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