Heidenau

Nach rechtsextremen Krawallen richtet Polizei Sicherheitszone ein

Heidenau. Im sächsischen Heidenau haben Rechtsradikale die zweite Nacht in Folge vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge randaliert und Polizisten angegriffen. Dutzende Beamte wurden verletzt. Bundes- und Landespolitiker verurteilten die Ausschreitungen scharf. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will konsequent gegen die Täter vorgehen. Sein Innenministerium kündigte an, eine Sicherheitszone rund um die Unterkunft zu errichten. In diesem Bereich kann die Polizei anlasslos Personalien kon­trollieren sowie Platzverweise und Aufenthaltsverbote aussprechen. Am Montag will Vizekanzler Sigmar Gabriel die Flüchtlinge besuchen.

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