Brüssel

Briten, Balten und Polen sträuben sich gegen Quoten für Flüchtlinge

Brüssel. Nach den tragischen Bootsunglücken im Mittelmeer drängt Brüssel die Staaten zum Handeln: Gegen den Widerstand vieler Länder will die EU-Kommission Flüchtlinge künftig per Quoten gerechter auf alle EU-Staaten verteilen. Deutschland, Schweden und Italien nehmen bisher weit mehr Migranten auf als alle anderen EU-Staaten zusammen. „Wir müssen untereinander solidarischer sein“, mahnte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Polen kündigte bereits an, „keinerlei Zustimmung“ zu geben. Auch Tschechen, Slowaken, Ungarn und die baltischen Staaten sträuben sich. Am härtesten ist der Widerstand in Großbritannien.

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