Hamburger Morgenpost

Mopo-Brandanschlag: Gullydeckel soll zu Tätern führen

Foto: Polizei Hamburg

Mehrere Wochen nach dem Anschlag auf die „Hamburger Morgenpost“ ist die Identität der Brandstifter noch immer unbekannt. Jetzt könnte die Herkunft eines Gullydeckels weiterhelfen.

Hamburg. Die Herkunft eines Gullydeckels könnte der Hamburger Polizei wichtige Hinweise zu den Brandstiftern bei der „Hamburger Morgenpost“ liefern. Unbekannte Täter hatten in der Nacht zum 11. Januar mehrere Steine und mindestens einen Brandsatz in das Verlagshaus an der Griegstraße geworfen. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.

Die Polizei geht davon aus, dass eine Brandstiftung in der Vornacht an der Max-Brauer-Schule in der Daimlerstraße ebenso auf das Konto der mutmaßlich „regional agierenden Täter“ geht.

An einem der Brandorte ließen die Täter unter anderem einen Gullydeckel zurück, mit dem sie ein Fenster eingeschlagen hatten. Er ist aus Gusseisen, 7,6 kg schwer und hat einen Durchmesser von 36 cm. Er findet sich überwiegend in Parks, Kleingärten oder auf Friedhöfen. Hinweise zum Herkunftsort des Gullydeckels können zur Überführung der Täter beitragen.

Die Ermittler fragen:

Wo fehlt der abgebildete Gullydeckel? Wer hat Personen gesehen, die einen entsprechenden Deckel herausgehoben und/oder transportiert haben? Wer hat an dem Wochenende Personen oder Fahrzeuge gesehen, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten? Wer weiß um Personen, die sich zu diesen Taten bekannt haben?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 040/4286-56789 entgegen.