Umwelt-Tipp

Gewässerschutz fängt beim WC an

Foto: Heiko Wolfraum / picture-alliance/ dpa

Gewässerschutz fängt beim WC an

„Die Toilette ist kein Mülleimer“ – mit diesem Motto will der Abwasser-Zweckverband Pinneberg Verbraucher für den Gewässerschutz motivieren. Nicht alles, was über die Toilette „entsorgt“ wird, ist in Kläranlagen unschädlich zu machen. Und manche Beigaben richten schon auf dem Weg zum Klärwerk Schaden an. Feststoffe wie Wattestäbchen, Feuchttücher, Pflaster, Binden, Tampons, Kondome, Kaugummis oder Zigarettenkippen können Rohre verstopfen und gehören in die graue Tonne. Ebenso Vogelsand und Katzenstreu sowie Lebensmittelreste. Letztere locken Ungeziefer in die Kanalisation. Medikamentenreste gelangen ungeklärt in die Umwelt und können dort aufgrund ihrer medizinischen Wirkungen große Schäden an Tieren und Pflanzen anrichten. Sie sollten als Sondermüll abgegeben werden oder in der Hausmülltonne landen, wenn Kinder auf sie keinen Zugriff haben.