Prof. Stefan Krüger, Institut für Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit, TUHH:

Damit ein Schiff schwimmt, muss es eine geringere Dichte als Wasser haben. Die Dichte eines Gegenstandes ergibt sich aus dem Verhältnis von Volumen (dem Rauminhalt des Schiffes) und seinem Gewicht. Ist das Volumen des Schiffes im Verhältnis zu seinem Gewicht relativ groß, hat es eine geringe Dichte. Durch das Gewicht des verdrängten Wassers erfährt es Auftrieb und schwimmt. Bei diesem physikalischen Vorgang ist es egal, ob es sich um ein kleines Boot oder etwa ein tonnenschweres Containerschiff handelt. Entdeckt wurde das Phänomen vor 2000 Jahren von dem griechischen Mathematiker Archimedes, weshalb es Archimedisches Prinzip heißt.

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