Bewerbungsfrist bis nächste Woche

Hamburg. Die Suche nach einem neuen Chef für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) läuft auf Hochtouren. Das Kuratorium des UKE – eine Art Aufsichtsrat – unter Vorsitz von Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat eine Findungskommission eingesetzt, um einen Nachfolger von Prof. Martin Zeitz zu bestimmen. Die fünfköpfige Kommission, der Dorothee Stapelfeldt ebenfalls vorsteht, ist Anfang März zusammengetreten.

Die Ausschreibung für den Posten ist erfolgt. Stellenanzeigen mit dem Anforderungsprofil wurden überregional veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: „Zu den Aufgaben der Ärztlichen Direktorin/des Ärztlichen Direktors gehören u.a. die medizinische und strategische Unternehmensentwicklung, das Qualitätsmanagement, die Unternehmenskommunikation und das IT-Management.“ Bewerberinnen oder Bewerber müssen ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin mit Promotion sowie eine abgeschlossene Facharztausbildung und Habilitation vorweisen können. Des Weiteren gesucht: langjährige klinische Leitungserfahrung, vorzugsweise als Klinikdirektor/-in einer Universitätsklinik und „herausragende, betriebswirtschaftliche geprägte Managementfähigkeiten“. Dazu werde eine „souveräne, selbstbewusste, gleichzeitig offene und motivierende Persönlichkeit“ gesucht, „die nicht nur durchsetzungsfähig und entscheidungsfreudig, sondern vor allem überzeugungsstark und fähig zur interdisziplinären Teamarbeit“ sei. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. April.

Das UKE ist eine der größten Universitätskliniken in Deutschland und mit 1345 Betten Hamburgs größtes Krankenhaus. Jährlich werden 90.000 Patienten stationär und 270.000 ambulant behandelt; mehr als 9100 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. In diesem Jahr wird die Klinik 125 Jahre alt.

Prof. Martin Zeitz hatte die Klinik nur für gut ein Jahr geführt. Als UKE-Chef war Zeitz Prof. Jörg Debatin gefolgt, der die Klinik nach acht Jahren als Ärztlicher Direktor, ein Jahr vor dem Ende seiner Vertragslaufzeit, Ende September 2011 verlassen hatte.