Der Leserbotschafter

Koffer kaputt, kein Ersatz

Haben Sie Sorgen, Probleme im Alltag? Ralf Nehmzow, der Leserbotschafter des Hamburger Abendblatts, hat ein Ohr dafür.

Haben Sie Sorgen, Probleme im Alltag? Ralf Nehmzow, der Leserbotschafter des Hamburger Abendblatts, hat ein Ohr dafür, vermittelt, hilft, engagiert sich für die Interessen der Leser. Er schildert ihre Fälle und dokumentiert dazu die Reaktionen der betroffenen Behörden, Institutionen und Unternehmen.

Endlich erstattet Air Berlin das Geld

Dipl. Verwaltungswirt Klaus G., 68, aus Jenfeld schreibt: „Wir sind mit Air Berlin von Hamburg nach Sizilien und zurück geflogen. Auf dem Rückflug wurde einer unser Koffer leicht beschädigt. Ich meldete den Schaden sofort am Flughafen. Ich wurde gebeten, die Sache selbst reparieren zu lassen. Das tat ich. Eine Fachfirma hat den Koffer repariert, Kosten: 21,42 Euro. Ich reichte die Rechnung ein, plus eine Kostenrechnung für Fahrten, die ich wegen der Reparatur hatte. Seit mehr als acht Wochen habe ich nichts gehört von Air Berlin. Der Betrag beläuft sich auf rund 30 Euro.“

Zunächst vertröstete Air Berlin den Kunden: Zum jetzigen Zeitpunkt hieß es, bestünden aufgrund eines gestiegenen Auftragsvolumens leider erhöhte Bearbeitungszeiten. Und weiter: „Mit Ihrem Bearbeitungszeichen haben Sie jedoch Gewissheit, dass Ihr Vorgang bearbeitet wird.“

Erst nach der Intervention des Leserbotschafter überwies Air Berlin jetzt endlich das Geld – 31,42 Euro!

S-Bahnhof: Kreatives Schild?

Bildhauer Georg Engst, 83, aus Jersbek berichtet: „Mir fiel das Schild vom S-Bahnhof Poppenbüttel draußen am Eingang auf. Es sieht merkwürdig aus, denn: Dreimal steht dort das Wort ,Poppenbüttel’ geschrieben. Aber: Über dem Schriftzug: ,S-Bahnhof Poppenbüttel’ links oben ist der Schriftzug so geschrieben, dass dort die Buchstaben nach oben durch eine Zierleiste überdeckt und teilweise nicht mehr lesbar sind. Das ist immer mal wieder Gesprächsthema bei Fahrgästen, die dort vorbeigehen. Ich frage mich auch: Ist das Absicht, kreative Gestaltung oder schlicht verunglückter Gestaltungswille? Was steckt dahinter?“

Sabine Brunkhorst von der Kommunikationsabteilung der Deutschen Bahn in Hamburg, nimmt Stellung dazu: „Der Name der Verkehrsstation ist in der Mitte in großen Buchstaben sehr deutlich zu lesen. Das Gestaltungselement der Fassade soll die Dynamik der Mobilität und des S-Bahn-Verkehrs darstellen.