Straßenschlachten in Hamburg - Polizei: Spieltermine überprüfen

Nach den schweren Krawallen rund um das Nordderby zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock hat die Hamburger Polizei mehr Augenmaß bei der Ansetzung von Risikospielen gefordert. "Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen sollte ein solches Spiel beim nächsten Mal nicht noch einmal an einem Freitagabend stattfinden", sagte Polizeisprecher Ralf Meyer. "Es kann nicht wahr sein, dass man Wasserwerfer und mehr als 1000 Polizeibeamte aufbieten muss, um Fans zweier rivalisierender Vereine auseinanderzuhalten." Bei den Straßenschlachten am Freitag waren fünf Polizisten und zwei Fußballfans verletzt worden.