Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 1. Juli 2019

Schöne Darstellung

28. Juni: Zwischenruf: CO2-Mogeln à la Umweltbehörde

Wie bei nahezu allen diesen Aktionen – schön, dass das mal jemand so deutlich darstellt!

Thomas Reimann über facebook

Bürokratiemonster nicht nötig

25. Juni: Bald Nummernschilder auch für Fahrräder? Radfahrer verursachen mehr Unfälle und begehen mehr Verstöße. CDU fordert Debatte über Kennzeichen wie bei E-Tretrollern

Endlich greift auch mal die Politik (CDU) dieses Thema auf. Schon lange haben wir, mein Mann und ich, selbst gern mit dem Fahrrad unterwegs, über dieses Thema nachgedacht, und ich habe auch schon verschiedentlich an diverse Adressaten in dieser Sache geschrieben, auch an Ihr Blatt. Ja, so ist es: Wenn die Radfahrer auch diesen Verpflichtungen, wie Steuern, Versicherung, Führerschein und Kennzeichen am Rad nachkommen müssten, dann wären mit Sicherheit viele Probleme gelöst. Dass nun aber der Hamburger Senat wieder querschießen muss, verwundert mich nicht. Es bedarf überhaupt keines „Bürokratiemonsters“, Vorschläge könnten mein Mann und ich gern unterbreiten. Es werden sehr, sehr viele Baumaßnahmen für gute Radwege in Hamburg vorgenommen, wodurch auch viele Autofahrer oftmals im Stau hängen und nur begrenzte Fahrstreifen zur Verfügung haben. Darum muss unbedingt eine Lösung her, damit auch die Radfahrer sich endlich an Regeln und Gesetze im Straßenverkehr halten.

Brigitta Renner

Es ist schwer für Jugendliche

28. Juni: Was sich bei Hartz IV ändern muss. Jobcenter-Chef Dirk Heyden plädiert für mehr Anreize zu arbeiten, einfachere Regeln und eine eigene Kinder-Grundsicherung

Gerade für Jugendliche ist es sehr schwierig, wenn die Eltern Hartz IV beziehen. Man sieht dabei zu, wie die Mitschüler und Freunde durch Jobs Führerschein und Auto finanzieren. Ein Hartz- IV-Jugendlicher kann davon nur träumen.

Erika Zimmer über Facebook

Welches Signal sendet Merkel?

27. Juni: G 20: Merkel kommt mit zwei Flugzeugen. Aus Angst vor einem Ausfall geht die Flugbereitschaft auf Nummer sicher

So viel zum Klimaschutz: Unsere oberste Politikerin reist gleich mit zwei Flugzeugen; am Tag zuvor mahnte das Abendblatt, dass Flugreisen dem Klima stark zusetzen. Welches Signal sendet Frau Merkel da an die Bevölkerung aus? Und was ist, wenn auch zwei Flugzeuge nicht genug Sicherheit bieten?

Monika Zeidler, Hamburg

So geht Klimaschutz (nicht)

Und wieder einmal wird deutlich, wie verlogen Politik ist. Gerade Frau Merkel hat in den letzten Wochen und Monaten von sich reden gemacht, nicht nur was die Klimapolitik angeht. Sie empfing werbewirksam die – selbst ernannte Klimaschützerin – Greta und zeigte großes Verständnis für Jugendliche, die den Schulbesuch jeden Freitag auf die Straße verlegten (Fridays for Future). Und jetzt? Frau Merkel fliegt mit zwei Airbus-Maschinen nach Japan, davon eine Ersatzmaschine, falls mal wieder ein Flieger Probleme bereitet. Natürlich geht das auch für eine Bundeskanzlerin nicht ganz so einfach, werden damit doch auch in eklatanter Weise Steuergelder verschwendet. Also wird der Flug der zweiten Maschine als Trainingsflug deklariert. So geht Klimaschutz. So einfach geht Volksverdummung. Mittlerweile verstehe ich Menschen, die nicht mehr wählen gehen, weil sie das bisher vorhandene Vertrauen in Politiker verloren haben.

Derk Langkamp

In Italien ist mir aufgefallen ...

17. Juni:,Schützt Hamburgs Radfahrer!‘ Nach dem Tod eines Familienvaters Protestaktion an der Unfallstelle und diverse Leserbriefe

In Riccione (Italien) ist mir aufgefallen, dass sowohl an Kreuzungen als auch an einfachen Abbiegestraßen die Rad- und Fußgänger-Überwege ein gutes Stück in diese Straße hineinverlegt sind und dort erst ca. zehn Meter nach der Kreuzung beginnen. Dabei ist es egal, ob Ampeln vorhanden sind oder nicht. So können die abbiegenden Fahrzeuge querende Radfahrer und Fußgänger eigentlich immer rechtzeitig erkennen. Das ist meines Erachtens eine ganz einfache und sehr effektive Lösung. Weiterhin sind dann auch die Radfahrer gezwungen, ihr Tempo auf Schrittgeschwindigkeit zu reduzieren. Ich bin übrigens sowohl Rad- als auch Autofahrer und natürlich außerdem Fußgänger.

Curt Zeiss de Munizaga, Hamburg

Was die EU uns vorschreibt

27. Juni: Kommen jetzt mehr Fahrverbote? Europäischer Gerichtshof fordert Schadstoffmessungen dort, wo die Luftbelastung am stärksten ist

Was möchte die EU denn noch von uns? Die EU schreibt uns vor, wo und wie wir Autobahngebühren erheben können, welche Leuchtmittel wir verwenden dürfen, wie stark unsere Staubsauger sein dürfen, wie lange Kaffeemaschinen heizen dürfen und jetzt, wie wir Luftbelastungen messen sollen. Dabei finanzieren wir die EU zum größten Teil.

Dr. Karl-Heinz Pape