Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 19. Januar 2019

Ein Tipp für ähnliche Situationen

18. Januar: Zwischenruf: Ein Zeuge in Nöten

Nette Geschichte. Hier ein Tipp für ähnliche Situationen im Straßenverkehr: einfach mit dem Finger die Nummer auf die Front- oder Türscheibe schreiben. Noch besser, vorher den Finger kurz ablecken. Später haucht dann Karlheinz gegen die Scheibe und schon kann er das Geschriebene wieder sehen.

Jürgen Sibbert

In liebevoller Kleinarbeit

18. Januar: Konkurrenz für das Wunderland. An der Autobahn 7 bei Bispingen soll die größte Modelleisenbahnanlage der Welt entstehen

Was in liebevoller Kleinarbeit mit viel Herzblut jahrelang in Hamburg entstanden ist, wird man sicherlich aufgrund einer Millioneninvestition nicht innerhalb eines halben Jahres toppen können. Wer fährt dafür schon nach Bispingen?

Petra Lüth, Hamburg

Verfall unserer Kultur?

16. Januar: Klare Ansage nach Diskussion um Nacktbaden. Gespräch im Meridian Spa eskaliert, weil Geschäftsleitung an neuen Regelungen festhält

Als liberal denkender und freiheitsliebender Mensch beobachte ich den fortschreitenden Verfall unserer nordisch-europäischen, ja eigentlich skandinavischen Kultur, die uns in der Welt auszeichnet. Der letzte Fall im Fitness-Club erfolgte meines Erachtens ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen der Betreiber. Auf diese Weise erhofft man größeren Zustrom von Menschen mit ausländischem Kulturhintergrund. Damit gibt man aber wichtige Teile seiner eigenen Kulturidentität unnötig auf. Ein Miteinander der verschiedenen Kulturen macht doch gerade eine Gesellschaft attraktiv, wobei der Respekt vor der jeweiligen Landeskultur gefordert, bewahrt und behalten werden sollte“.

Walter Müller, Hamburg

Meridian tut sich keinen Gefallen

In einer Demokratie ist es durchaus üblich über strittige Fragen zu diskutieren und nach dem Meinungsaustausch zu entscheiden. Nicht im Meridian Spa. Dort wird diktatorisch eine Entscheidung durch das Management getroffen, ohne zuvor Mitglieder zu befragen, wie sie zu dem Thema stehen. Zum Entscheidungsprozess fehlt jegliche Transparenz. Nachträglich versucht man sich mit fadenscheinigen Argumenten und Ausflüchten zu rechtfertigen. Man muss als Mitglied schon Angst haben, auch in anderen Fragen vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Zum Beispiel wird seit Jahren in Wandsbek die Beschwerdelage zur Nutzung von Sauna und Whirlpools in Badebekleidung (u. a. aus hygienischen Gründen untersagt), sowie lautes Telefonieren in allen Bereichen nicht ernst genommen. Wird auch hier bald beides „aufgrund vieler Beschwerden der Badehosenträger und Telefonierer“ erlaubt und durchs Management angeordnet? Das Meridian tut sich mit dieser Vorgehensweise keinen Gefallen.

Thomas Brandt

Da bleibt nicht viel zum Leben

17. Januar: Scholz’ Grundsteuer-Modell – was es für Hamburger bedeuten würde

Ich bin ein Ur-Hamburger, 73 Jahre alt, hatte einen Freihafenbetrieb und reichlich Steuern in die Staatskasse gezahlt. Ich bekomme knapp 1000 Euro Rente und hiervon müssen zwei Personen auskommen. Von unserer Rente müssen wir zurzeit monatlich 84 Euro an Grundsteuer entrichten. Da bleibt nicht mehr viel zum Leben übrig und der Hamburger Ex-Bürgermeister will dem kleinen Mann weiter in die Tasche greifen. So wird man aus seiner geliebten und treu geblieben Geburtsstadt vertrieben.

Fred Schröder, Hamburg-Bergedorf