Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 9. Juni 2018

Interessantes Interview

07. Juni: Ich will, dass mein Leben ein Abenteuer bleibt

Gute Ausgabe – endlich mal was Außergewöhnliches – interessantes Interview mit Corbijn.

Ingo Egloff , per Facebook

Gehörige Portion Mut

07. Juni: Diese Zeitung ist ein Kunstwerk

Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, das Hamburger Abendblatt an einem so sommerlich-sonnigen Tag wie heute in diesen düsteren Tönen in schwarz-weiß erscheinen zu lassen. Die einzigen Lichtblicke – neben einigen guten Artikeln – waren die Werbebilder. Ich würde mich freuen, wieder die Normalausgabe in freundlicheren Farbtönen zu erhalten.

Uwe Johansson, per E-Mail

Unpassend

Sie haben eine besondere Kunstform der Printausgabe veröffentlicht. Dieses Format finde ich für eine Tageszeitung unpassend. Ich möchte weiterhin, dass Bild und Bildtext einen direkten und aktuellen Bezug haben. Das Experiment bleibt hoffentlich eine einmalige Ausnahme.

Michael Schröer, Bargteheide

Bitte nie wieder so

Ich erkenne Dich, Abendblatt, kaum wieder – und das nach ca. 40-jährigem Abonnentenleben! Statt, wie sonst, hanseatisch, klug, aufrecht und mit gebotener Achtung durch diese chaotische Zeit voranzusegeln, hast du mit dieser Ausgabe das Düstere, Gewaltträchtige, Negative plakatiert und auf eine kaum zu ignorierende Weise in den Vordergrund gerückt. Die Inhalte und Bilder waren für mich nicht zusammenzubringen! Bitte nie wieder so!

Kerstin Kiel, per E-Mail

Vier Jahre Planungszeit

08. Juni: Die Probleme des Wachstums. Die Stadt­teil­schu­len haben so viel Zulauf wie nie. Schon jetzt stoßen viele Standorte an ihre Ka­pa­zi­täts­grenze

Der Senator lenkt von eigenen Versäumnissen ab, wenn er die Bedenken der Stadtteilschule Walddörfer einfach vom Tisch wischt. Den schwarzen Peter an die Schulen zu geben, ist jämmerlich. Es wäre Aufgabe des Senators gewesen, Vorsorge für die erhöhten Schülerzahlen zu treffen und schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass die Schulen dafür gerüstet sind. Die betroffenen Schulen wurden aber erst im März darüber informiert, dass sie zum neuen Schuljahr weitere Klassen einrichten müssen – als ob die zusätzlichen SchülerInnen gestern von den Bäumen gefallen wären und nicht schon Grundschulen besucht hätten. Vier Jahre offensichtlich ungenutzte Planungszeit, aber jetzt sollen die Stadtteilschulen es hopplahopp richten. Dabei ist die räumliche Situation die eine Seite, aber woher sollen bis zum Schuljahresbeginn die neuen LehrerInnen kommen? Unterrichtsausfall ist vorprogrammiert. Wäre man zynisch, könnte man sagen, dass sich durch die verschlechterte Situation an den betroffenen Schulen das Problem der erhöhten Anmeldezahlen dann schon von selbst erledigen wird.

Isa Baumgart, per E-Mail

Und was hat er gehört?

07. Juni: Rad­fah­re­rin von Lkw erfasst -​​ Fahrer ver­ur­teilt. 19 Jahre alte Studentin starb auf Wandsbeker Chaussee. 61-Jähriger hätte sie beim Abbiegen bemerken müssen

Der Lkw-Fahrer hat die Fahrradfahrerin also nicht gesehen. Und was hat er gehört? Kein Klingeln, kein Rufen, kein Klopfen, kein Scheppern beim Sturz der Radfahrerin? Schwer vorzustellen, denn er ist ja angeblich extrem langsam gefahren. Hören ist im Verkehr ähnlich wichtig wie Sehen, und es ist mir unbegreiflich, dass laute Musik und Telefonieren beim Fahren sowie schallgedämmte Scheiben immer noch erlaubt sind.

Bernd Dammann, per E-Mail

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