Leserbriefe

Briefe an die Redaktion:

Falschparker an Ladesäulen

5. August: La­de­säu­len: Strom­tan­ken wird noch schwer gemacht

Angeblich möchte Hamburg die Elektromobilität fördern. In Norwegen wird dies mit einem breit gefächerten Angebot an Anreizen getan. In Hamburg steht der Elektrofahrer vor blockierten Ladesäulen. Trotz mehrfacher Bitten an die Politik tut sich nichts, um den Elektrofahrern zumindest ungestörten Zugang zu Ladesäulen zu verschaffen. So wird das nichts mit der Elektromobilität. Was könnte die Politik tun? Die Beschilderung eindeutiger machen. Die Sonder­zonen auf dem Asphalt kennzeichnen. Mehr Ladestationen schaffen. Die Polizei und Strafzettelschreiber anhalten, besonders die Ladesäulen zu inspizieren und Falschparker empfindlich zu bestrafen. Über Pressemitteilungen die Fahrzeugführer der Pkws mit Verbrennungsmotor informieren, dass es teuer wird, wenn man falsch parkt. Ich glaube, dass die Fahrer von Pkw mit Verbrennungsmotor rücksichtsvoller wären, wenn sie wüssten, dass es teuer für den Halter wird, wenn durch die Polizei ein Pkw abgeschleppt wird. Als Elektrofahrer muss man einen blockierenden Pkw abschleppen lassen, tut man jedoch nicht gerne, da es ja für den Halter teuer wird.

Christian Kohler, per E-Mail

Mobile Zukunft mit Wasserstoff

29./30. Juli: Ver­lo­re­nes Vertrauen wieder aufbauen

Allein die Umweltbelastung zur Herstellung von Batterien und die notwendige elektrische Leistung zur Ladung derselben bereitzustellen, ist fragwürdig. Was ist dafür alles notwendig, um eine Infrastruktur mit Ladestationen und ausreichender Kapazität im Leitungsnetz aufzubauen? In Einzelhaussiedlungen sicher das geringste Problem, in Bal­- lungszentren nahezu unmöglich. Brennstoffzellen und Wasserstoff sind die einzig reelle Alternative, um die heutige Mobilität mit einem vorhandenen Tankstellennetz zu nutzen. Wasserstoff kann dort produziert werden, wo Windstrom generiert wird und in gewohnter Weise ohne Zeitverlust getankt werden kann. Nur das kann die mobile Zukunft sein.

Thomas Fetzberger, Bargteheide

Außer Shopping nichts zu bieten?

12. August: Gastbeitrag Warum der Einzelhandel wichtig für die Stadt ist


Der durchsichtige Versuch, mit einer am eigentlichen Problem vorbeigehenden Analyse den Sonntag zu schleifen, ist zwar aus Sicht des Einzelhandels konsequent, jedoch man erkennt die Absicht und ist verstimmt. Im Gegensatz zu Städten wie Leipzig, Dresden oder Berlin, die auch am Wochenende in ihren Kernen belebt sind, hat Hamburg offenbar außer „Shopping“ nichts zu bieten. Attraktive Plätze, Außengastronomie, auto- und busfreie Fußgängerzonen? Fehlanzeige. In den genannten Städten pulsiert auch sonntags und abends nach Geschäftsschluss das Leben. Warum wohl? Es scheint auch ohne reinen Kommerz zu funktionieren.

Andreas Kaluzny, per E-Mail

Ohne Stress durchs Wäldchen

8. August: Bau eines Fahrradstreifens. Rolfinckstraße in Wellingsbüttel teilweise gesperrt

Es ist ein Unding, auf der Rolfinckstraße noch zusätzlich Radwege auf die Straße zu verlegen, das Chaos ist bereits heute schon da. In der Straße staut sich der Verkehr schon jetzt in Richtung Bahnhof Wellingsbüttel, weil dieses eine wichtige Zubringerstraße zum Alstertal-Einkaufszentrum ist. Die paar Radfahrer haben immerhin die Möglichkeit, von der Saseler Chaussee kommend durch das kleine Wäldchen zu fahren, um dann auf der Straße Rabenhorst Richtung Bahnhof bzw. ins Alstertal-Einkaufszentrum zu fahren, ohne Stress und Verkehr.

J.-Peter Martens, Hamburg

Illegale Müllpressen?

5. August: Ein Tag als Grünflächen-Reinigerin und

4. August: Müll auf der Straße – täglich 56 Beschwerden

Wir haben vier Mülltonnen vor dem Haus und drei verschiedene Müllbehälter im Haus. Wir sortieren den Müll nach Stofflichkeit, bringen Batterien und Sondermüll zum Recyclinghof, genauso wie unsere Gartenabfälle, die nicht mehr in die Biotonne passen. Wir werfen keine Zigarettenkippen oder Müll aus dem Auto und lassen nichts auf Rasthöfen, am Strand oder im Park liegen. Wir zahlen für die Abholung der Tonnen und die Anlieferung auf dem Recyclinghof. Und jetzt soll ich auch noch darauf achten, wie stark der Müll in meiner Tonne verdichtet wird? Illegale Müllpressen? Was soll das denn sein? Ich habe schon oft Müll in meiner Tonne zusammengepresst, weil viel Luft dazwischen ist. Ist das auch illegal? So langsam wird der Umgang mit unserem Müll grenzwertig.

Jens Sendel, per E-Mail

Nicht gleich Chaos

11. August: Kabelbrand bei der S-Bahn sorgt für Chaos im Nahverkehr

Nun trifft es mal wieder den Bahnhof
Altona. Schlimm genug für die betroffenen Fahrgäste. Aber muss da gleich von Chaos die Rede sein?

Hans-Emil Schuster , Hamburg