Tatort

Drehstart in Hamburg: Falke ermittelt wieder

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Das Hamburger Tatort-Team und sein Regisseur: Max Zähle (Mitte) setzt Franziska Weisz und Wotan Wilke Möhring als Julia Grosz und Thorsten Falke in Szene.

Das Hamburger Tatort-Team und sein Regisseur: Max Zähle (Mitte) setzt Franziska Weisz und Wotan Wilke Möhring als Julia Grosz und Thorsten Falke in Szene.

Foto: NDR/Georges Pauly

Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz drehen in der Stadt, in Stormarn und dem Landkreis Harburg. Es wird existenziell ...

Hamburg. Wenn in den kommenden Wochen Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn durch Hamburg rasen, kann das natürlich der übliche Wahnsinn der Großstadt sein. Wenn darüber hinaus aber auch eine Menge Menschen mit professionellen Kameras, Mikrofonen und anderem Gerümpel herumflitzen, ist man eventuell in die Dreharbeiten zum neuen Hamburg-"Tatort" geraten.

Denn Hauptkommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) und Hauptkommissarin Julia Grosz (Franziska Weisz) ermitteln im bereits 18. Falke-Fall. Noch bis zum 19. Oktober wird in Hamburg, in Glinde (Kreis Stormarn) und Seevetal (Landkreis Harburg) gedreht.

Tatort Hamburg: Falke muss sich der eigenen Vergangenheit stellen

Und weil es ja längst nicht mehr ausreicht, dass irgendjemand irgendjemand anderen um die Ecke bringt und nach 90 Minuten vom Ermittler-Team geschnappt wird, müssen sich die beinahe echten Bundespolizisten und die von ihnen Befragten existenziellen Fragen stellen: Wer bin ich und wenn nein, wer dann? Oder so ähnlich. Jedenfalls wird Falke von einem Unbekannten um Hilfe gebeten: Er soll ein 20 Jahre altes Versprechen einlösen. Kurz darauf wird der Hilfsbedürftige ziemlich tot aus der Elbe gefischt und Falke muss sich seiner eigenen Vergangenheit stellen.

Regie führt der erst 2020 für "Bist du glücklich?" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Max Zähle, ausgestrahlt werden soll der "Tatort" mit dem naheliegenden Arbeitstitel "Wer bin ich?" voraussichtlich im Frühjahr 2024.

Hauptsache, bis dahin hat niemand zu weiteren Anti-Corona-Aktionen wie #allesdichtmachen aufgerufen. Andererseits hat die Teilnahme Möhrings "Tatort"-Kollegen Jan Josef Liefers auch nicht über Gebühr geschadet. Die letzten Münster-"Tatorte" wurden jedenfalls wieder von einem stabil zweistelligen Millionen-Publikum verfolgt. Das spricht dafür, dass auch Dichtmacher Möhring keine langfristigen Folgen zu fürchten hat.

( josi )

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