Einschaltquoten

"Doktor Ballouz" stark - "Wien-Krimi" stärker

dpa
Doktor Ballouz (Merab Ninidze) kümmert sich um das Mädchen Flori (Mavie Meschkowski), das sich unter einem Tisch verkrochen hat.

Doktor Ballouz (Merab Ninidze) kümmert sich um das Mädchen Flori (Mavie Meschkowski), das sich unter einem Tisch verkrochen hat.

Foto: dpa

"Blind ermittelt - Tod im Fiaker" hat am Donnerstagabend das Rennen um den meisten Publikumszuspruch gemacht. Doch die neue Arztserie im ZDF um Dr. Amin Ballouz legte einen guten Start hin.

Berlin. Die neue Arztserie "Doktor Ballouz" ist erfolgreich im ZDF gestartet. 4,83 Millionen Zuschauer (14,8 Prozent) verfolgten am Donnerstagabend ab 20.15 Uhr das Debüt von Merab Ninidze als Chefarzt Amin Ballouz in einem Klinikum in der Uckermark.

Trotz der guten Quote musste sich das neue Format dem "Wien-Krimi" im Ersten geschlagen geben: "Blind ermittelt - Tod im Fiaker" mit Philipp Hochmair und Andreas Guenther kam auf 5,96 Millionen (18,4 Prozent).

ProSieben strahlte die Castingshow "Germany's Next Topmodel" aus - das wollten 2,46 Millionen (8,4 Prozent) sehen. Auf Vox erreichte der US-Actionfilm "The Expendables 3" mit Sylvester Stallone, Jason Statham und Antonio Banderas 1,85 Millionen (6,1 Prozent).

Sat.1 hatte die amerikanische Krimiserie "Navy CIS" im Programm, 1,66 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent) waren am Bildschirm dabei. Für die RTL-Serie "Der Lehrer" mit Simon Böer entschieden sich 1,57 Millionen (4,8 Prozent). Die Reportagereihe "Die Klinik - Ärzte, Helfer, Diagnosen" auf Kabel eins schalteten 810.000 Menschen (2,6 Prozent) ein.

Für die RTLzwei-Reportagereihe "Hart in Fahrt - Mein Leben auf der Autobahn" konnten sich 650 000 Zuschauer (2,1 Prozent) begeistern. Die Krimiserie "Monk" auf ZDFneo sahen 360 000 (1,1 Prozent) Leute.

Die neue Sendung von Podcaster Tommi Schmidt (32, "Gemischtes Hack") bei ZDFneo, "Studio Schmitt" guckten 380 000 Zuschauer (1,6 Prozent). Auffällig war nach Zahlen des Branchendiensts dwdl.de der Marktanteil bei den jungen Zuschauern: Bei den 14- bis 49-Jährigen lag die Quote mit 3,3 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtpublikum.

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( dpa )