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Hamburger Fotograf Volker Hinz gestorben

Fotograf Volker Hinz ("Stern") in der Hamburger Kunsthalle. Der mehrfach ausgezeichnete Bildberichterstatter ist im Alter von 72 Jahren gestorben.

Fotograf Volker Hinz ("Stern") in der Hamburger Kunsthalle. Der mehrfach ausgezeichnete Bildberichterstatter ist im Alter von 72 Jahren gestorben.

Foto: Marcelo Hernandez

Seine Bilder wurden zu Ikonen: Volker Hinz ("Stern") erlag im Alter von 72 Jahren einer schweren Krankheit.

Hamburg. Die Hamburger Medienszene trauert um einen großen Fotografen: Volker Hinz, einer der renommiertesten Bildberichterstatter der vergangenen Jahrzehnte, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Hinz sei einer schweren Krankheit erlegen, berichtet der "Stern" in seiner Online-Ausgabe.

"Der stern trauert um seinen großen Fotografen", heißt es dort. Volker Hinz habe sich vor allem mit seinen Porträts einen Namen gemacht, unter ihnen Fotos von Willy Brandt, Helmut Schmidt, aber auch Muhammad Ali und Karl Lagerfeld. Geradezu "legendär" sei die Aufnahme der nackten Franz Beckenbauer und Pelé aus der Dusche bei Cosmos New York, wo die beiden Idole gemeinsam spielten.

Volker Hinz: Ein Flaneur der Augenblicke

Hinz, der seit 1974 für den "Stern" arbeitete, lebte zwischenzeitlich in New York. Er gewann auch dreimal den World Press Photo Award. Die "Stern"-Chefredakteure Anna-Beeke Gretemeier und Florian Gless erklärten, Hinz sei ein echter Typ gewesen. "Ein Kollege, der wirklich alles gab für ein gutes Bild. Der sich nicht aufhalten ließ, sondern immer ganz nah ran wollte – und kam."

In der Abendblatt-Rezension zu einem wunderbaren Buch mit seinen Fotografien vor vier Jahren hieß es: "Volker Hinz ist ein Flaneur der Augenblicke, immer noch."