TV-Kochshow

Heftiger Jury-Ärger bei "Grill den Henssler"

 Der Koch Steffen Henssler steht in Hamburg in seinem Restaurant "Henssler und Henssler" vor einem Topf mit frischem Gemüse (Archiv)

Der Koch Steffen Henssler steht in Hamburg in seinem Restaurant "Henssler und Henssler" vor einem Topf mit frischem Gemüse (Archiv)

Foto: A3330 Wolfgang Langenstrassen / dpa

Gastro-Kritiker Heinz Horrmann und Sommelière Natalie Lumpp gehen. Einem prominenten Schwergewicht schmeckt das nicht.

Hamburg. Am 16. Oktober startet die neue Staffel der TV-Kochshow "Grill den Henssler" – allerdings ohne das Jury-Urgestein Heinz Horrmann. Im People Magazin "Closer" verrät der Gastro- und Hotelkritiker, wieso er das Feld räumen musste und was sein guter Freund Steffen Henssler davon hält. "Die wollten von mir, dass ich keine Kompetenz mehr zeige, sondern nur noch im Plauderton die Gerichte bewerte. Da hab ich gesagt, 'Kinder, da mache ich doch meinen Ruf kaputt!'"

Nicht nur Horrmann, sondern auch Sommelière Natalie Lumpp muss zur nächsten Staffel gehen, wofür Horrmann eine Erklärung parat hat: "Das passiert, wenn Leute von der Kompetenz nicht so gut beschlagen sind. Wir hatten früher einen sensationellen Chef und einen der besten Produzenten in Deutschland. Heute hat man so kleine Vollpfosten!"

Auch Reiner Calmund, der mit dem 73-jährigen in der Jury saß, fällt der Abschied schwer, wie er auf seiner Facebook-Seite berichtet. "Heinz Horrmann wird uns mit seinen fiesen, aber auch netten Kommentaren fehlen. Für mich persönlich ist und bleibt Heinz Horrmann ein sehr guter Freund. Mein neuer Mit-Juror Gerhard Retter wird es mir verzeihen, wenn ich ihn am Anfang mit 'Heinz' anspreche."