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NDR zeigt Judith Rakers’ Report übers Silicon Valley

So kennt man sie: Judith Rakers im "Tagesschau"-Studio. Jetzt war sie für den NDR im Silicon Valley

So kennt man sie: Judith Rakers im "Tagesschau"-Studio. Jetzt war sie für den NDR im Silicon Valley

Foto: Angelika Warmuth / dpa

Die "Tagesschau"-Sprecherin geht den Fragen nach, wie man Internet-Millionär wird und warum es kein deutsches "Silicon Valley" gibt.

Hamburg. Frederik Pferdt hat es geschafft. Der promovierte Wirtschaftspädagoge vereint den deutschen Erfindergeist mit der Coolness des Silicon Valley. Das hat ihn zum Head of Innovation bei einem der mächtigsten Unternehmen der Welt gemacht: Goo­gle. Er gestaltet die schöne neue Welt der Internetunternehmen mit. Und wenn hier junge College-Absolventen zwischen Tischkicker und Bällebad unsere digitale Zukunft planen, ist Pferdt auch dafür verantwortlich.

Der Deutsche ist einer von Zehntausenden digitalen Pionieren, die das Silicon Valley hervorgebracht hat. Aber wie wird man Internetmillionär? Gehört dazu eine bestimmte Lebenseinstellung? Die Moderatorin und ARD-Nachrichtensprecherin Judith Rakers hat sie begleitet, die deutschen Internetmillionäre und die Visionäre in der Hinterhofgarage, die großen Köpfe, die Zukunftsmacher und Erfolgreichen ebenso wie Kritiker.

Das Leben im Silicon Valley unterscheidet sich deutlich von dem hierzulande

„Ich wollte wissen, was dran ist am Mythos Silicon Valley, an diesem Ort, der als heißeste Wirtschaftsregion der Welt gilt“, sagt Judith Rakers. „Warum ist ausgerechnet dieses kleine Tal südlich von San Francisco das Mekka für globale Start-ups? Unterscheidet sich das Leben und Arbeiten dort wirklich so sehr von dem, was wir in Deutschland gewohnt sind?“ Die Antwort darauf, das wurde Judith Rakers schnell klar, ist ein eindeutiges Ja. „Die komplette Lebensphilosophie und die Arbeitsatmosphäre dort sind anders. Angefangen von einem geradezu plakativen Bio- und Vegantrend, mit dem ich so nicht gerechnet hätte, bis hin zum Umgang der Firmenchefs mit ihren Mitarbeitern, die dort unglaublich wertgeschätzt werden. Erstens weil sie kreativer und leistungsfähiger sind, wenn sie sich wohlfühlen, und zweitens weil es einen großen Wettbewerb um die besten Mitarbeiter gibt.“

Judith Rakers ist zuversichtlich, dass sich Ähnliches in Deutschland realisieren ließe. „Vieles, was im Silicon Valley zum Erfolg führt, ließe sich auch hier in Deutschland mit sehr einfachen Mitteln umsetzen. Das bedeutet aber nicht, dass man kritiklos sein muss, was die globalen Datensammler im Silicon Valley angeht.“

„Judith Rakers im Silicon Valley“ Mo 25.1., 22.00, NDR