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Diese Höhepunkte gibt es 2016 im Fernsehen zu sehen

Die Öffentlich-Rechtlichen und Privatsender haben in diesem Jahr einiges zu bieten

Die Öffentlich-Rechtlichen und Privatsender haben in diesem Jahr einiges zu bieten

Foto: Peter Kneffel, Georg Wendt, Jens Kalaene, Angelika Warmuth / dpa/HA

Öffentlich-Rechtliche und Privatsender buhlen auch in diesem Jahr um die Gunst der Zuschauer. Hier finden Sie die möglichen Highlights.

Berlin.  Das RTL-Dschungelcamp, der 1000. ARD-„Tatort“, Steven Gätjen beim ZDF, jetzt wieder Anne Will statt Günther Jauch beim Sonntagstalk im Ersten, die Fortsetzung der Vox-Serie „Club der roten Bänder“, „The Voice of Germany“ bei ProSieben/Sat.1, die Fußball-EM und die Olympischen Spiele bei ARD und ZDF und vieles, vieles mehr: Das bringt das Fernsehjahr. Was die Zuschauer erwartet:

Abschiede: 2016 endet die Krimireihe „Mord in bester Gesellschaft“ (ARD) mit Fritz und Sophie Wepper sowie nach 14 Jahren der Bodensee-„Tatort“ mit Eva Mattes. Ende des Jahres geht „Domian“ (WDR) nach 21 Jahren als Nachttalker vom Sender. Zudem endet im Spätsommer nach 20 Jahren die legendäre Promi-WG-Sendung „Zimmer frei!“ (WDR) mit Christine Westermann und Götz Alsmann.

ARD: Bereits vom 12. bis 14. Januar läuft der Politthriller „Die Stadt und die Macht“ als Miniserie mit Anna Loos als Bürgermeisterkandidatin von Berlin. Beim Neustart des ARD-Sonntagstalks kommt am 17. Januar Anne Will zurück, nachdem „Günther Jauch“ vier Jahre auf dem Sendeplatz war. Große Politskandale der Bundesrepublik kommen ins Programm: „Der Fall Barschel“ (Regie: Kilian Riedhof) am 6. Februar. Noch unklar sind die Sendedaten der Trilogie „NSU“ über die rechtsextreme Mordserie. Außerdem angekündigt: eine Verfilmung des Bestsellers „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“.

Der 1000. „Tatort“ nimmt mit seinem Titel Bezug auf den allerersten

Krimi: Der 1000. „Tatort“ (im Oktober) nimmt mit seinem Titel „Taxi nach Leipzig“ Bezug auf den allerersten „Tatort“ (1970). Am 6. März hat das Frauen-Team aus Dresden Premiere und zu Ostern der Event-Krimi mit Heike Makatsch in Freiburg. Das Team vom Münster-„Tatort“ kommt laut WDR im Herbst mit seinem 30. Fall („Feierstunde“).

Eurovision Song Contest: Nach dem Hickhack um Xavier Naidoo gibt es am 25. Februar nun doch einen deutschen Vorentscheid mit mehreren Teilnehmern. Am 14. Mai findet in Stockholm das große Finale statt.

ZDF: „Schlag den Raab“-Pro7-Moderator Steven Gätjen gibt sein ZDF-Debüt mit einer Sonnabendshow. „Die Versteckte Kamera“ (13. Februar) heißt das dreistündige Live-Format mit prominenten Teilnehmern. Ab 25. Februar geht es mit der Show „I Can Do That“ weiter, in der sich Promis Herausforderungen stellen müssen. Im März soll der Mehrteiler „Ku’damm 56“ zu sehen sein über Frauen in der Wirtschaftswunder-Ära. Am 3. Februar läuft die neue Vorabendserie „Die Spezialisten – Im Namen der Opfer“ mit Valerie Niehaus als Gerichtsmedizinerin an. ZDFneo erregt an den Januar-Sonntagen Aufsehen mit der neuen Retro-Talkshow „Schulz und Böhmermann“ mit Jan Böhmermann und Olli Schulz.

RTL: Beim Kölner Privatsender RTL steht die zehnte Dschungelcamp-Staffel „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ (15. bis 30. Januar) an. Gefeiert werden auch 6000 Folgen „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) am 20. Mai und zehn Jahre „Alles was zählt“ Anfang September. Als fiktionale Höhepunkte soll es im Winter/Ende des Jahres drei „Winnetou“-Verfilmungen geben. Im Frühjahr ist der Film „Die Turnschuhgiganten“ über die Dassler-Brüder Adolf (Ken Duken) und Rudolf (Torben Liebrecht) vorgesehen.

ProSieben: Viele Shows fallen weg, wohl auch der Bundesvision Song Contest. Der Sender setzt auf Neues und noch mehr Joko & Klaas. Neben „Mein bester Feind“, „Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt“ und „Circus HalliGalli“ (ab 1. Februar wieder) kommt für Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf auch noch „Die beste Show der Welt“ hinzu und die im Titel grammatikalisch schräge Show „Das Duell um die Geld“. Am 4. Februar startet die elfte Staffel „Germany's next Topmodel – by Heidi Klum“.

Sat.1: Im Frühling 2016 kommen sechs Folgen „Einstein“ mit Tom Beck in der Hauptrolle. Die Serie dreht sich um einen drogenabhängigen Wissenschaftler, der für die Polizei knifflige Fälle löst. In der Produktion „23 Cases“ (mit Shadi Hedayati) geht es um 23 Mordfälle, die neu aufgerollt werden. Als große Events angekündigt: „Die Hebamme II“, das Märchen „Cinderella 2.0“ und „Die Suche“ mit Annette Frier als Transplantationschirurgin.