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Fußball

Der „Tah-Minator“

Jonathan Tah (Leverkusen) und Thomas Delaney (Bremen) im Zweikampf

Jonathan Tah (Leverkusen) und Thomas Delaney (Bremen) im Zweikampf

Foto: Fotostand / Wundrig / picture alliance / Fotostand

Um Jonathan Tah streiten sich die Top-Clubs. Zu welchem wird er wohl wechseln?

Mit seinen 1,96 Metern Körpergröße und 92 Kilogramm Gewicht könnte man als Stürmer schon mal Angst kriegen, wenn Jonathan Tah plötzlich vor einem steht. Doch auch der HSV-Jugendspieler hat natürlich einmal klein angefangen. Geboren wurde er 1996 in Hamburg als Sohn einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters. Im Jahre 2000 startete der heute
22-Jährige seine Karriere bei Altona 93. Neun Jahre später ging es für Tah zum SC Concordia. Zwei Jahre darauf schloss sich schon der Beginn seiner aktuellen Profikarriere beim Hamburger SV an. Inzwischen absolvierte Tah bereits 81 Bundesligaspiele. Nicht umsonst hat ihn Jogi Löw schon mehrere Male ins Nationalteam berufen. Er setzte bei der Verletzung von Antonio Rüdiger (FC Chelsea) auf den HSV-Jugendspieler und sagte: „Tah wird bald einsatzbereit sein, Trainingsfleiß hat er schon bewiesen.“

Zu welchem Verein wird Tah wohl gehen?

Genau das ist es, was Top-Clubs in Europa brauchen: Disziplin, Potenzial und natürlich starke Leistungen. Also kein Wunder, dass Tah inzwischen Angebote vom FC Barcelona, FC Liverpool, FC Chelsea, FC Bayern München, AS Rom und AC Mailand erhalten hat. Nun hat Tah die Qual der Wahl.

Wie seine Karriere weitergeht, hängt von seiner Entscheidung ab, zu welchen Verein er geht. Entscheidet er sich für Geld und Ruhm oder für Spielpraxis und Weiterentwicklung? Derzeitig favorisiert er wohl den FC Barcelona. „Barcelona ist meiner Meinung nach ein überragender Verein. Ich glaube, jeder junge Fußballer würde lügen, wenn er behaupten würde, dass Barça keine reizvolle Aufgabe wäre.“ Dann müsste er sich einen knallharten Konkurrenzkampf mit Gerard Piqué und Samuel Umtiti liefern, die beide Stammspieler sind und das sicherlich auch bleiben wollen.