Hamburg. „Runnin’ Wild“: Durchdrehen, Spaß haben und nicht an morgen denken. Ein herrlich verrückter Konzertabend mit Airbourne und Blues Pills.

Es fängt schlimm an. Als die schwedischen Blues Pills um kurz vor 20 Uhr mit „Proud Woman“ loslegen, klingt es so dumpf, als spiele die Band nebenan in einer Lagerhalle – bei geschlossener Tür. Typisch Sporthalle Hamburg? Klar, aber die Mischpult-Besatzung sorgt im Laufe des gut 30-minütigen Sets glücklicherweise für Abhilfe – jedenfalls ein bisschen.