Mit Peter Simonischek

"Crescendo" zeigt Macht der Musik als Mittel gegen den Hass

Peter Simonischek (M) spielt den Dirigenten eines eigens zusammengestellten Jugend-Orchesters, das begleitend zu Friedensverhandlungen in den Bergen Südtirols aufspielen soll.

Peter Simonischek (M) spielt den Dirigenten eines eigens zusammengestellten Jugend-Orchesters, das begleitend zu Friedensverhandlungen in den Bergen Südtirols aufspielen soll.

Foto: dpa

Ein Jugend-Orchester aus judischen und arabischen Musikern soll begleitend zu Friedensverhandlungen in den Bergen Südtirols aufspielen. Doch zunächst muss Ruhe in die Gruppe gebracht werden.

Berlin. Anfangs fliegen im Orchester die Fetzen, als die jungen Juden und Araber versuchen, ein Konzert zu geben. Im Film "Crescendo #makemusicnotwar" ist der tief verwurzelte Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis Ausgangspunkt einer Geschichte über die versöhnende Kraft der Musik.

Der Österreicher Peter Simonischek ("Toni Erdmann") wirkt als seelenvoller und strenger Dirigent eines eigens zusammengestellten Jugend-Orchesters, das begleitend zu Friedensverhandlungen in den Bergen Südtirols aufspielen soll. Die meisten Schauspieler sind Laien. Das macht den Film umso authentischer.

Crescendo - #Makemusicnotwar, Deutschland 2019, 112 Min., FSK ab 6, von Dror Zahavi, mit Peter Simonischek, Bibiana Beglau, Daniel Donskoy