Komödie

"Vom Gießen des Zitronenbaums": Film über das Absurde

Der Künstler Elia (Elia Suleiman) sucht im Ausland ein neues Zuhause.

Der Künstler Elia (Elia Suleiman) sucht im Ausland ein neues Zuhause.

Foto: dpa

Der Regisseur Elia Suleima tritt in seinem neuen Film erneut selbst vor die Kamera. Die Komödie beschäftigt sich mit den Spannungen in Nahost und setzt dabei auf Ironie.

Berlin. Die Spannungen in Nahost müssen nicht zwangsläufig als düstere Dramen ins Kino kommen. Das beweist nun auch der Palästinenser Elia Suleiman. Der Regisseur lässt sich vielmehr zu einem ironischen und absurden Film inspirieren.

"Vom Gießen des Zitronenbaums", eine deutsche Koproduktion, wurde beim Festival Cannes im vergangenen Jahr bereits mit einer lobenden Erwähnung der Jury geehrt. Die Hauptfigur Elia, ein Künstler, verlässt Palästina und will sich ein neues Zuhause suchen. Doch auch im Ausland erinnert ihn vieles an die Heimat.

Egal, ob in Paris oder New York: Es sind kleine Situationen, Begegnungen mit anderen Menschen, die ihm verdeutlichen, dass er Palästina nicht wirklich hinter sich lassen kann. (Vom Gießen des Zitronenbaums, Frankreich, Deutschland, Katar u.a. 2019, 102 Min., FSK ab 0, von Elia Suleiman, mit Elia Suleiman, Gael García Bernal, Guy Sprung