Roman zum Schmunzeln

Wenn die Dinnerparty zum Chaos wird

"Rate, wer zum Essen bleibt" nennt der Autor Philipp Tingler seinen kleinen Roman, den er mit viel Wortwitz garniert hat. Eine kurzweilige Geschichte, in der es auch um die menschliche Psyche geht.

Berlin. Das Dinner soll perfekt werden, das Franziska und Felix geben. Immerhin hat die Soziologin Franziska den Dekan ihrer Fakultät und seine Frau eingeladen.

Ein erfolgreicher Abend soll sie ihrem Ziel näherbringen, eine Professorenstelle zu bekommen. An alles haben die beiden Gastgeber in Philipp Tinglers Roman "Rate, wer zum Essen bleibt" gedacht, aber sie haben nicht mit dem Auftauchen von Felix' Studienfreundin Conni gerechnet. Der unkonventionelle Überraschungsgast spricht einige Wahrheiten aus und bringt so eine ganze Reihe überraschender Geständnisse und Konflikte zutage.

Tingler erzählt die kurzweilige Geschichte mit viel Wortwitz und Sinn für Ironie. Und so geht es auch weiter, denn Conni bleibt länger als geplant und bekommt so die Gelegenheit, das Leben von Franziska und Felix noch weiter durcheinander zu bringen und eine weitere Dinnerparty zu einem unerwarteten Ende zu bringen.

Der kurze Roman lädt immer wieder zum Schmunzeln ein, bringt aber auch Wahrheiten über die menschliche Psyche ins Spiel.

- Philipp Tingler: Rate, wer zum Essen bleibt. Kein & Aber Verlag, Zürich, 208 Seiten, 20,00 Euro, ISBN 978-3-0369-5814-9.