London. Als einen „Titan der britischen Literatur“ würdigte ihn die „Black Writers' Guild“. Vor acht Wochen erhielt das Multitalent die Diagnose Gehirntumor.

Der britische Dichter Benjamin Zephaniah ist tot. Der aus der Serie „Peaky Blinders“ bekannte Künstler sei im Alter von 65 Jahren gestorben, meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf sein Management. Vor acht Wochen sei ein Gehirntumor bei ihm diagnostiziert worden. Der Künstler veröffentlichte mehrere Bücher und war in der Serie „Peaky Blinders“ in der Rolle des „Jeremiah Jesus“ zu sehen.

„Benjamin war ein wahrer Pionier“, teilte seine Familie PA zufolge mit. Mit Gedichten, Literatur, Musik und Fernsehauftritten hinterlasse er ein fantastisches Werk.

Die „Black Writers' Guild“ würdigte ihn als „Titan der britischen Literatur“. „Benjamin war ein Mann der Integrität und ein Beispiel dafür, wie man seine Werte leben kann“, hieß es in einer Stellungnahme beim Kurznachrichtendienst X.

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Geboren wurde Zephaniah im nordenglischen Birmingham. Im Alter von 13 Jahren flog er von der Schule. Er habe nicht ordentlich lesen und schreiben können, schreiben mehrere Medien. Später ging er nach London, wo sein erstes Buch „Pen Rhythm“ veröffentlicht wurde. Seine Dichtkunst wurde von jamaikanischen Einflüssen inspiriert. Er trat auch mit der Musikgruppe The Benjamin Zephaniah Band auf.

Im Jahr 2003 lehnte er die Aufnahme in den „Order of the British Empire“ ab mit Verweis auf die Geschichte des British Empire und des Sklavenhandels. Er habe oft zu Rassismus und Bildung Stellung bezogen, schrieb PA. Vor einigen Jahren veröffentlichte er seine Autobiografie „The Life and Rhymes of Benjamin Zephaniah“. Er hat etwa auch das Kinderbuch „Talking Turkeys“ geschrieben.