Unerhört!-Festival

Ein buntes Programm sehenswerter Musikfilme

Auch Free-Jazz-Ikone Peter Brötzmann ist zu erleben.

Auch Free-Jazz-Ikone Peter Brötzmann ist zu erleben.

Foto: picture alliance / ZB /Peter Endig

Nicht nur Peter Brötzmann ist zu sehen: Die Filme decken von Rock bis Free Jazz, von Rap bis BalkanBeats alle Genres ab. Wo sie laufen.

Hamburg.  Das kleine und sehr feine Unerhört!-Musikfilmfestival geht in die 15. Runde – und feiert dies noch bis zum 13. November im 3001 und B-Movie mit unbedingt sehenswerten Filmen quer durch die Genres.

So geht es am Donnerstag im B-Movie etwa um den vietnamesisch-französischen Hip-Hop-DJ Nodey („The Nodey Process“, 18 Uhr) und die auf der Streaming-Plattform SoundCloud aktive Rap-Szene („American Rapstar“, 21 Uhr). Das 3001 zeigt das Porträt der Dirigentin Marin Aslop („The Conductor“, 18 Uhr) und einen Mega-Fan der Synthie-Pop-Band Talk Talk auf den Spuren seiner Helden („In A Silent Way“, 21 Uhr).

Unerhört!-Festival: Abwechslungsreiche Musikfilme stehen auf dem Programm

Am Freitag beschäftigen sich Dokumentationen unter anderem mit dem Komponisten Helmut Lachenmann („Lachenmann – My Way“, 3001, 18 Uhr), bolivianischen Musikern, die durch die Pandemie in Brandenburg gestrandet waren („Aus den 84 Tagen“, B-Movie, 21 Uhr), und BalkanBeats („Here We Move Here We Groove“, 3001, 21 Uhr).

Gleich sechs Filme sind zum Abschluss am Sonnabend zu sehen. Einer der Höhepunkte: die Free-Jazz-Doku „Rising Tones Cross“ von Ebba Jahn mit Größen wie Peter Brötzmann, Don Cherry, Irène Schweizer und John Zorn (B-Movie, 15 Uhr). Interessant dürfte auch das Porträt von Axl Rose (Guns n’ Roses) sein („Frontmen: Axl Rose“, 3001, 15 Uhr) und natürlich „Other, Like Me“ über das Künstlerkollektiv COUM Transmissions und die legendäre Indus­trial-Band Throbbing Gristle (B-Movie, 21 Uhr).

Unerhört!-Filmfestival bis 13.11. im 3001 (2G) und B-Movie (3G); unerhoert-filmfest.de

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