Choreografen

Gipfeltreffen der Hamburger Tanz-Szene

Auch die Choreografin Antje Pfundtner kommt ins Alabama.

Auch die Choreografin Antje Pfundtner kommt ins Alabama.

Foto: RM / Hamburger Abendblatt

Wichtige Persönlichkeiten der Szene laden ins Alabama-Kino ein, um die neusten Arbeiten zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen.

Hamburg. Ein Satz, den niemand hören möchte: „Die Pandemie hat ja auch ihr Gutes.“ Ist ja auch Blödsinn. Bis darauf, dass insbesondere die Tanzwelt das Genre Tanzfilm mangels der Möglichkeit, live performen zu dürfen, auf ein neues Level hob. Und darauf, dass die Hamburger Choreografie-Szene, die man oftmals ein wenig im Einzelkämpfertum gefangen wähnte, sich angesichts der Beschränkungen zusammenrauft.

Am 25. und 26. September jedenfalls laden ab 13 Uhr wichtige Protagonistinnen des hanseatischen Tanzes ins Alabama-Kino (Jarrestr. 20, Infos: alabama-kino.de), um dort Verfilmungen ihrer jüngeren Arbeiten zu präsentieren und gleichzeitig mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen: Patricia Carolin Mai zeigt am Sonnabend „Wahn“, Ursina Tossi „Revenants“, Josep Caballero Garcia „Who’s Afraid Of Raimunda“, Antje Pfundtner am Sonntag „We Call It A House“ und Jenny Beyer „Deux“.

Rückkehr der Künstlerin-Publikum-Beziehung

Auf der großen Leinwand! Vor Publikum! Im Anschluss gibt es einen Austausch über das Gesehene. Das Vorhaben ist also einerseits ein Gipfeltreffen des Tanzes, andererseits auch das Comeback der Künstlerin-Publikum-Beziehung. Und die hatte man wirklich schmerzlich vermisst.

( fks )