Kultur in Hamburg

Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard verlängert Vertrag

Kampnagel-Chefin Amelie Deuflhard bleibt Hamburg erhalten.

Kampnagel-Chefin Amelie Deuflhard bleibt Hamburg erhalten.

Foto: Mark Sandten

Die Chefin der Theater- und Performance-Produktionsstätte in Winterhude bleibt der Kulturfabrik bis (mindestens) 2027 erhalten.

Hamburg. Während des Internationalen Sommerfestivals kommt die Nachricht zum genau richtigen Zeitpunkt – am Abend dürfte im Avantgarten hinter den Kampnagel-Hallen jedenfalls darauf angestoßen worden sein: Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard, sei 2007 Chefin der Theater- und Performance-Produktionsstätte in Winterhude, verlängert ihren Vertrag um fünf weitere Jahre und bleibt der Kulturfabrik damit bis (mindestens) 2027 erhalten. Auch der Vertrag von Kerstin Evert, Leiterin des in den Kampnagelhallen ansässigen K3–Zentrums für Choreografie/Tanzplan Hamburg, wurde verlängert, in diesem Fall bis 2028.

„Es ist schön zu wissen, dass mit Amelie Deuflhard und Kerstin Evert zwei ausgesprochen starke Persönlichkeiten die Kulturstadt Hamburg weiter fördern, inspirieren und beleben werden“, freute sich Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

Gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Sabine Stenzel werde Kampnagel „somit weiterhin von einem starken und progressiven Team geleitet, das Kampnagel gerade auch im Rahmen der anstehenden Generalsanierung des Geländes und der denkmalgeschützten Hallen engagiert weiterentwickeln wird“, so Brosda weiter.

Amelie Deuflhardt will Kampnagel zu einer herausragenden Kulturinstitution machen

Die Sanierung biete die „einzigartige Chance, auch baulich sichtbar zu machen, was wir inhaltlich anstreben“, bekräftigte Deuflhard: „Mehr Transparenz, mehr Durchlässigkeit, eine zeitgemäße Technik und Ressourcen schonendes Bauen, das sich in Richtung Klimaneutralität bewegen soll.“

Unter ihrer Leitung hat sich der freie Produktionsort zu einem renommierten, international bestens vernetzten, innovativen Raum für zeitgenössische Künste entwickelt, das unkonventionell daherkommt, aber eine klare politische Haltung beweist. Sie wolle Institution und Publikum „weiter diversifizieren“, erklärte Deuflhardt, und Kampnagel „sowohl programmatisch als auch architektonisch zu einer herausragenden Kulturinstitution des 21. Jahrhunderts machen“.

( msch )