Festival-Absage

Pianistin Hélène Grimaud “betroffen“: SHMF-Konzerte abgesagt

Die französische Pianistin Hélène Grimaud hält noch an den August-Terminen fest.

Die französische Pianistin Hélène Grimaud hält noch an den August-Terminen fest.

Foto: SHMF

In manchen Konzerten springt erneut Jan Lisiecki ein, andere fallen ganz aus. Die Tickets werden erstattet.

Lübeck.  Schon zur Eröffnung des Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) musste die Weltklasse-Pianistin Hélène Grimaud ihre Auftritte absagen. Aufgrund von Einreisebeschränkungen übernahm Jan Lisiecki ihren Part. Für Ende Juli waren in Flensburg (18.7.), Lübeck (19./20.7.) und Rendsburg (23.7.) Konzerte der in den USA lebenden Französin geplant, außerdem am 24. Juli in Hamburg und am 28. Juli in Kiel – Hélène Grimaud ist in diesem Sommer SHMF-Porträtkünstlerin.

Nun teilte das Festival auch die Absage dieser Konzerte mit, die Tickets werden zurückerstattet (Rückfragen: www.shmf.de oder T. 0431 23 70 70). Stattfinden sollen die die Konzerte mit der Camerata Salzburg am 13. Juli in Norderstedt und am 14. Juli in Emkendorf. Hier springt erneut Jan Lisiecki ein.

Administrativer Rückstau bei SHMF-Festival

Die Pianistin selbst zeigte sich „betroffen“: Sie warte „aufgrund von Verzögerungen, die mit dem administrativen Rückstau durch die COVID-19-Krise zusammenhängen, immer noch auf die notwendigen Unterlagen der United States Citizenship and Immigration Services“, die es ihr erlaubten außerhalb der Vereinigten Staaten zu reisen, ließ Grimaud wissen.

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Sie sei „sehr traurig“, nicht in ihrem „geliebten Deutschland und der magischen Region Schleswig-Holstein“ zu sein. „Ich freue mich aber sehr darauf, Sie alle im August zu sehen und für Sie zu spielen.“ In Hamburg wird Grimaud am 20. August erwartet.

( HA )