Kino

Hedy Lamarrs Hits und Flops im Metropolis

Hedy Lamarr

Hedy Lamarr

Foto: The Everette Collection

Das Kino widmet der Schauspielerin Hedy Lamarr eine Retrospektive. Die gebürtige Österreicherin hatte einiges auf dem Kasten.

Hamburg. Sie war klug, sie war hübsch, aber sie wurde in ihrem Leben nicht so richtig glücklich. Die Schauspielerin Hedy Lamarr, die eigentlich Hedwig Kiesler hieß und aus Österreich kam, ist ein trauriges Beispiel dafür, wie wenig Frauen in den 1940er-Jahren in Hollywood ernst genommen wurden. Verkauft wurde sie als „schönste Frau der Welt“, dabei hatte sie einiges mehr auf dem Kasten, war naturwissenschaftlich und technisch interessiert, erfand das Frequenzsprungverfahren und wurde dadurch im Nachhinein zur „Lady Bluetooth“. Das Metropolis widmet ihr jetzt eine Retrospektive.

In 20 Produktionen stellt das Kino die Schauspielerin bis zum September vor – dabei sind Kassenhits und -flops. Einer der wichtigsten Beiträge ist der Dokumentarfilm „Geniale Göttin – Die Geschichte von Hedy Lamarr“, der heute sowie am 11. und am 15. Juli gezeigt wird. Den Film von Alexandra Dean hat Susan Sarandon mit produziert.

Der berühmt-berüchtigte Film, mit dem die Schauspielerin wegen einer aus heutiger Sicht eher lächerlichen Nacktszene eine zweifelhafte Popularität erlangte , heißt „Ekstase“. Am Sonntag, 11. Juli, zeigt der Wiener Restaurator Florian Wrobel seine restaurierte Fassung des Films aus dem Jahr 1933 von Regisseur Gustav Machatý.

Infos: www.metropoliskino.de

( vob )