Hamburg. Die in Hamburg lebende Choreografin Jasmine Fan ist eine der wenigen Tanzschaffenden, die sich auch im Medium Film zu Hause fühlen.

Während sich die beiden Tänzerinnen Isabella Boldt und Ying-Yun Chen auf der Probebühne des Lichthof Theaters noch aufwärmen, ist ein dritter „Partner“ schon bereit: ein raumbreiter, halb transparenter Vorhang. Er wird zur variierenden Begrenzung, zum Spiegel, der die Tänzerinnen trennt, während sie den Körper, insbesondere die Hände, bewegen. Sie führen Handgesten aus, mal spirituell, mal kämpferisch.