Hamburg

Kinderbuchhaus wird 15 – und will 2022 mehr Platz

Dagmar Gausmann, die Leiterin des Kinderbuchhauses im Altonaer Museum.

Dagmar Gausmann, die Leiterin des Kinderbuchhauses im Altonaer Museum.

Foto: Roland Magunia

Hamburg hat als einer von wenigen Orten eine feste Adresse für Illustrationskunst und Buchkultur für Kinder.

Hamburg. Die Räume im zweiten Stock des Altonaer Museums standen leer, und so begann dort am 24. November 2005 das Kinderbuchhaus mit der Arbeit. Noch vor dem Jahreswechsel konnte es mit „Schüler machen Bücher“ die erste Ausstellung eröffnen, ein Projekt der Autorinnen Franziska Biermann und Antje von Stemm. Hamburg sei seitdem „Bilderbuchhauptstadt“ geworden, schreiben die Verantwortlichen um Kinderbuchhaus-Gründerin Dagmar Gausmann zum 15-jährigen Bestehen. In jedem Fall hat Hamburg als einer von wenigen Orten eine feste Adresse für Illus­trationskunst und Buchkultur für Kinder.

Angesichts der Corona-Krise finden die Jubiläumsfeiern nur klein und digital statt. Noch bis Anfang Januar zeigt das Kinderbuchhaus die Schau „Alles neu! Der Hamburger Bilderbuchpreis – Die Shortlist. Allerdings etwas länger“ mit Illustrationen von Ulrike Jänichen, Preisträgerin des Hamburger Bilderbuchpreises, und mit Buchprojekten der Nominierten. „Das Lesenlernen beginnt mit dem Lesen der Bilder“, lautet das Kinderbuchhaus-Motto.

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Außer Ausstellungen gehört ein Programm an Werkstätten, Lesungen und Weiterbildungen zum Angebot des Kinderbuchhauses, das 2012 die Hamburger Kinderbuchtage initiiert hat. Sie sollen im Frühjahr 2021 erneut stattfinden; 2022 soll ein neues Kinderbuchhaus eröffnen – erneut im Altonaer Museum, aber ebenerdig, größer, sichtbarer und den Bedürfnissen entsprechend. Spätestens dann will das Kinderbuchhaus feiern – den 17. Geburtstag.

Informationen: www.kinderbuchhaus.de

( HA )