Hamburg

Hellen Kwon seit 35 Jahren an der Staatsoper

Die Sopranistin Hellen Kwon ist seit 2011 Kammersängerin an der Hamburger Staatsoper.

Die Sopranistin Hellen Kwon ist seit 2011 Kammersängerin an der Hamburger Staatsoper.

Foto: Andreas Laible

Als Dank, Würdigung und Freundschaftsbeweis findet ein Ensemble-Liederabend auf der Staatsopern-Bühne statt.

Hamburg.  Eine der vielen Fähigkeiten, für die der Hamburger Staatsopern-Intendant Rolf Liebermann bewundert und dann legendär wurde: sein Gespür bei der stimmigen Zusammenstellung eines Ensembles. 1985 engagierte er eine junge Sopranistin aus Korea für sein Haus an der Dammtorstraße.

Seitdem ist Hellen Kwon mehr als nur eine Stamm-Stimme, sie ist Teil der Staatsopern-DNA geworden, hat etliche Partien gesungen und deren Rollen verkörpert. Am 5. Oktober vor 35 Jahren debütierte sie als Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte“ an der Staatsoper. Buchstäblich höher ging es kaum als Premiere.

Als Dank, Würdigung und Freundschaftsbeweis findet am 4. Oktober (18 Uhr) ein Ensemble-Liederabend auf der Staatsopern-Bühne statt. „Loreleis Lied vom Ei hart gekocht“ thematisiert das Zauberhafte und Unglaubliche der Kunstform Gesang. Auf dem Programm stehen unter anderem Lieder von Schumann, Liszt und Brahms. Aber dennoch im Mittelpunkt stehen wird diese Sängerin aus Korea, deren erste Heimatadresse trotz aller internationalen Folge die örtliche Staatsoper blieb

Informationen: www.staatsoper-hamburg.de