Pandemie

Kino-Mittelstand fürchtet wegen Corona um seine Existenz

Viele mittelständische Kinos sind wegen der Corona-Krise in Existenznot geraten (Symbolbild).

Viele mittelständische Kinos sind wegen der Corona-Krise in Existenznot geraten (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Keystone

Durch die Schließung der Kinos und die zögerliche Wiedereröffnung verzeichneten alle Kinobetreiber massive Umsatzeinbrüche.

Hamburg.  Die mittelständischen Kinos in Deutschland bangen wegen Corona um ihre wirtschaftliche Zukunft. „Ohne staatliche Finanzhilfen kann ein großer Teil der deutschen Filmtheater die aktuelle Krise nicht überleben“, teilten die Kinobetreiber am Dienstag mit. Durch die Schließung der Kinos Mitte März und die nur zögerliche Wiedereröffnung seit Mitte Mai verzeichneten alle Kinobetreiber massive Umsatzeinbrüche und befänden sich in einer teils dramatischen Liquiditätssituation.

„Zahlreiche mittelständische und familiengeführte Filmtheaterunternehmen sehen deshalb ihr Lebenswerk bedroht“, hieß es weiter. In einem offenen Brief an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) fordern sie deshalb wirtschaftliche Hilfen sowie einen Kinogipfel.

„Ohne die Unterstützung der Bundesregierung wird es in Deutschland bald keine Filme, keine Besucher und keine Kinos mehr geben“, heißt es in dem Schreiben.