Kultur in Corona-Zeiten

Grünes Licht für Autokino auf Bahrenfelder Trabrennbahn

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Für ein Autokino auf der Trabrennbahn wurde bereits ein Konzept erstellt.

Für ein Autokino auf der Trabrennbahn wurde bereits ein Konzept erstellt.

Foto: Witters

Auch Abaton, Zeise und Messe planen – was noch fehlt. Wo in Hamburg Autokinos kommen, und wo es im Umland schon flimmert.

Hamburg. Die Bezirksversammlung in Altona hat am Donnerstag grünes Licht für ein temporäres Kino auf der Trabrennbahn Bahrenfeld gegeben. Verabschiedet wurde der Beschluss mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP. Die Grünen waren aus Sorge um Bodenbrüter auf dem Gelände dagegen. Die Rasenflächen dort sollen allerdings ohnehin regelmäßig gemäht werden.

Die FDP erinnert daran, dass das Gelände bereits für den Wohnungsbau freigegeben ist. „Hier werden in wenigen Jahren die Bagger und Planierraupen rollen“, heißt es in einer Erklärung. Die politische Entscheidung ist also gefallen, jetzt fehlen nur die behördlichen Genehmigungen.

Viele Pläne für Autokinos – doch noch keine Genehmigungen

Für das Heiligengeistfeld planen außerdem die Ottenser Zeise-Kinos mit der Bergmann-Gruppe (u.a. Harley Days) ein Autokino und weitere Veranstaltungen. Auch Hamburgs Messechef Bernd Aufderheide würde gern noch im Mai ein Autokino eröffnen, auf dem Messegelände. Ihm schwebt dann eine Mischung aus Kinofilmen und Konzerten vor.

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Eine ähnliche Mischung würde auch das Abaton-Kino gern in Steinwerder anbieten. Kooperationspartner könnte dort Konzertveranstalter Karsten Jahnke sein. Aber auch hier stehen die Behörden bezüglich einer Genehmigung bisher noch auf der Bremse.

In Ratzeburg ist das Autokino "bisher immer ausverkauft"

Dass es auch anders geht, macht zurzeit Ratzeburg vor. Auf dem Rathausmarkt gibt es seit der vergangenen Woche ein Autokino. 60 Fahrzeuge werden auf den Platz gelassen. Dort laufen momentan Filme wie „Nightlife“, „Das perfekte Geheimnis“ und „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“.

Betreiber Martin Turowski, der auch „normale“ Kinos in Mölln und Ratzeburg leitet, ist stolz darauf, dass er Anfang Mai die Genehmigung dafür bekam und dass er mit einer echten Leinwand und einem echten Projektor arbeitet. Er startet seine Filme jeweils um 21.30 Uhr. „Wir sind bisher immer ausverkauft. Die Zuschauer sind begeistert“, sagt er.

( msch )