Corona

Hilfsfonds der Kulturstiftung setzt Förderung fort

Gesa Engelschall hat für den Hilfsfond viele Stiftungen gebündelt und sammelt auch weiterhin Spenden.

Gesa Engelschall hat für den Hilfsfond viele Stiftungen gebündelt und sammelt auch weiterhin Spenden.

Foto: Andreas Laible

Viele freischaffende Künstler befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation. Wie Sie helfen können.

Hamburg. Im Rahmen der ersten Förderrunde des Hilfsfonds „Kunst kennt keinen Shutdown“ unterstützt die Hamburgische Kulturstiftung 162 freischaffende Hamburger Künstler und Künstlerinnen mit 380.000 Euro. Gefördert werden Projekte aller Sparten von Bildender und Darstellender Kunst über Musik und Literatur bis zu Kinder- und Jugendkultur und Kulturvermittlung.

Insgesamt waren 618 Anträge für jeweils maximal 2500 Euro eingegangen, es soll eine weitere Förderrunde geben. Kulturstiftungs-Chefin Gesa Engelschall: „618 Anträge sind 618 persönliche Geschichten, die deutlich machen: Viele freischaffende Künstler befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation. Daher brauchen sie finanzielle Unterstützung, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gleichzeitig ist es elementar für sie, weiterzuarbeiten, mit ihrer Kunst wahrgenommen zu werden und dadurch mit anderen in den Austausch zu treten. Der Bedarf ist groß. Daher ist Unterstützung weiter sehr willkommen.“

Das Spendenkonto: Hamburgische Kulturstiftung, Stichwort: „Hilfsfonds“, IBAN: DE24 2012 0000 0052 7570 28.

( HA )